Input – Andacht: Gott neu entdecken – eine Kurskorrektur

Irgendwo spüren wir, dass da etwas falsch läuft. Dauerstress im Beruf und in Beziehungen und hartnäckige Lebensfragen – und alles gefühlt rund um die Uhr. Das zehrt an der Substanz! Und Gott? Der verlangt auch. Verlangt noch mehr. Macht der Glaube an ihn nicht frei? Warum erleben wir es manchmal so anders? Ein Gedankenanstoss für festgefahrene Denk- und Sichweisen.

Die Themen in diesem Artikel:

Gott neu entdecken. Sich Zeit nehmen und hinhören.

Gott neu entdecken. Sich Zeit nehmen und hinhören.

Unser Alltag als Christ

Gott hat viel für uns gegeben. Darum möchten wir unseren Glauben auch richtig leben. Uns ihm zurückgeben. Nicht selten diskutieren wir darüber, wer wie oft und wie lange Stille Zeit (= Beten und in der Bibel lesen) mit Gott verbringt. Nach dem Motto: Je mehr Investition, desto grösser ist das Anliegen, mit Gott unterwegs zu sein. Oft wird gelehrt, dass wir dies täglich tun sollen und wenn dies nicht klappt, wir etwas falsch machen oder kein ernstes «Anliegen» haben. Dann wäre da noch die Aufforderung, möglichst vielen Menschen von der inneren Überzeugung an Jesus Christus zu erzählen und unseren Glauben nach aussen möglichst überzeugend vorzuleben.

Dass beispielsweise ein freies Zimmer Menschen in Not zur Verfügung gestellt wird. Eine offene Tür zu haben, ist für bekennende Christen doch selbstverständlich. Oder?

Soweit einige Klischees, die sich seit Jahren hartnäckig halten. Eine geballte Ladung Erwartungen! Alle diese erwähnten Punkte lassen sich durch passende Bibelverse untermauern. Wer kann dem schon wiedersprechen, was in der Bibel steht?

Die Folge davon sind niemals endende Leistungsansprüche. Statt im Glauben Hoffnung und Ermutigung zu erfahren, landen wir im frommen Burnout.

Gott fühlt sich weit, weit weg an, wenn überhaupt.

Zeit, diesen Nebel zu lichten.

Gott neu entdecken: Zeit für mehr Licht und weniger Nebel.

Gott neu entdecken: Zeit für mehr Licht und weniger Nebel.

Innere Überzeugung leben überzeugt…

…wenn wir auf unsere eigene Art und Weise leben können.

Anstelle eines unerfüllbaren Aufgabenkatalogs gibt es andere Werte, die Gott uns vermittelt hat.

  • Dass wir ihm wichtig sind
  • Dass er bei uns ist bis ans Ende der Zeit
  • Dass wir einzigartig sind und ein Teil in Gottes Plan. Jedes nach seiner Art.
  • Bedingungslose Annahme ermutigt und schafft neue Kräfte.

Gehören Sie zu den Menschen, die unter so hohen Anforderungen leiden? Die gerne im Stillen Gutes tun? Vielleicht ein spontanes inneres Gebet, eine Aufmerksamkeit für den Nachbarn in Not? Ein unbeschwerter Kaffeeschwatz etc. Ohne dies an die grosse Glocke zu hängen oder zu bewerten, ob und wie viel man «für Gott getan» hat.

Liebe misst nicht. Sie gibt absichtslos und sie gibt gerne.

Glaube ist lebendig, unstet, lebensnah. Er muss Gott nichts beweisen.

Den Sinn des Lebens, Antworten zu Fragen über Gott suchen

Glaube ist lebenslanges Suchen

Jetzt wird alles anders! In der Mitte liegt unsere eigene Verantwortung …

Wir Menschen neigen manchmal zu Extremen. Rechts oder links. Alles oder nichts. Deshalb stellt sich die provokative Frage: Haben wir den Glauben an Gott richtig verstanden? Ist er eine fixe Lösung oder dauernde Herausforderung? Ist er genau so und nicht vielleicht auch anders? Der goldene Mittelweg bringt uns oft ganz nahe ans Leben.

Kurskorrektur: Aufmachen. Handeln. Vertrauen.

Zu Leben fordert von uns Vertrauen in Gott. Er entzieht sich unserer Kontrolle. Leben ist unbeständig. Es fordert und fördert uns, wenn wir uns darauf einlassen. Es verlangt nach Entscheidungen, nach Übernahme von Verantwortung und nach einem bewussten Umgang mit unseren begrenzten Ressourcen. Leben bewusst zu leben hilft uns, unsere Persönlichkeit zu entwickeln. Es ist nicht alles klar. Glaube ist letztendlich eine ständige Suche nach Gott.

Wenn wir Festgefahrenes mutig loslassen und Bereitschaft für Neues wagen, kann uns Gott jeden Tag neu überraschen.

Glaube, Gott, Inputs und Andachten – die Themen im Web

Autor und redaktionelle Leitung christliche-werte.ch

Andreas Räber ist GPI®- und Enneagramm-Coach und fundierter Querdenker. Er ist Autor von zahlreichen Blogs, Fachartikeln und Kurzgeschichten rund um Beruf und Leben. Er begleitet seit über 10 Jahren Menschen zu Themen wie berufliche Neuorientierung, Standortbestimmung, berufliche Selbstständigkeit wagen, Persönlichkeitsentwicklung etc. Er ist Mitglied der reformierten Landeskirche und Inhaber der christlichen Webseiten christliche-werte.ch, christliche-lebensberatung.ch und christliche-feiertage.ch und Initiant und Autor der wöchentlichen Impulse Newsletters «Anstubser». Mehr über Andreas Räber erfahren.

Andreas Räber: GPI®- und Enneagramm-Coach und fundierter Querdenker

Andreas Räber

Weitere Impulse (Andachten) auf christliche-werte.ch

Die Auffahrt, in anderen deutschsprachigen Ländern auch als «Himmelfahrt» bekannt, wird 40 Tage nach Ostern gefeiert. Nach seiner Auferstehung lebte Jesus Christus nochmals 40 Tage bei seinen Jüngern und erklärte ihnen, wie Gott sein «Reich» aufbauen werde. Über die Geschichte und mögliche Bedeutung von Auffahrt.

Noch nie war unsere Gesellschaft so herausgefordert wie heute. Angst vor Jobverlust durch Künstliche Intelligenz, Unsicherheit in Zukunftsfragen (Wohin steuern wir?) und schier unüberwindbare Hürden in finanziellen Angelegenheiten (zum Beispiel steigende Krankenkassenkosten). Die Liste könnte noch beliebig weitergeführt werden. Unser Umfeld können wir wahrscheinlich nicht so verändern, wie wir möchten. Hingegen können wir uns selbst Sorge tragen. Auftanken. Mit Andachten und Impulsen. Ein Gedankenanstoss für alle, die Orientierung suchen.

Bald ist Weihnachten. Wie das Fest wohl dieses Jahr wird? Die Feiertage sind ja gelegentlich etwas heikel in Bezug auf Spannungen zwischen Familienmitgliedern oder Freunden. Liegt es daran, dass wir glauben, wir müssten so tun als sei alles in bester Ordnung, obwohl uns vielleicht gar nicht danach ist? Oder an unterschiedlichen Vorstellungen, wie Weihnachten gefeiert werden soll? An alten Erfahrungen oder langjährigen Vorbehalten? Man hat das Gefühl, das Weihnachtfest kommt so gar nicht an die friedliche Stimmung von «Wie-es-sein-sollte» heran. So ganz anders als im Stall von Betlehem, wie es uns die original Weihnachtsgeschichte berichtet. Weihnachten darf anders sein. Ein Gedankenanstoss für Menschen, die genug vom Feiertagstrott haben.

Was macht uns wertvoll? Welchen Einfluss haben Werte auf unser Innenleben und auf unser Handeln? Finden Sie hier einen wert-vollen Impuls.

Wer war Jesus Christus? Das ist eine Frage, die immer wieder beschäftigt. Was wissen wir über diesen Mann und sein Leben? Über seine Gebote? Können wir von jemandem lernen, der vor 2’000 Jahren gelebt hat? Hat eine christliche Orientierung Folgen für unser Leben? Wenn ja, was, wieviel und warum? Ein Einblick in das Leben von Christus.

Was bedeutet es, Jesus Christus nachzufolgen? Ist er ein liebender Gott oder eher ein strenger Herrscher, der alles von uns verlangt? Ein Denkansatz.

Es ist Weihnachtszeit. Zeit, das Fest mit der Familie oder mit Freunden zu feiern. Eine liebevolle Weihnachtsdekoration, ein feines, ausgedehntes Essen, die Musikwahl und natürlich eine ansprechende Weihnachtsgeschichte mit Tiefgang. Das alles trägt zu einem gelungenen Fest bei. Eine sorgfältige Auswahl von Weihnachtsgeschichten lohnt sich! Tipps und Hintergründe aus christlicher Sicht.

Vom Wunsch nach Sicherheit und beständigen Werten. Die letzten Jahre haben gezeigt: Nichts ist beständig. Alles ist wandelbar. Solche Zeiten der Ungewissheit können grosse Unsicherheit hervorrufen. Sehnen wir uns nicht alle nach einem Leben in Frieden und Geborgenheit? Anders ausgedrückt nach Sicherheit, Gesundheit und Wohlstand? Warum nur lehrt uns der Lebensalltag etwas anderes? Wir möchten doch Halt und Orientierung haben. Da tut es gut, Perspektiven zu finden, die uns Hoffnung und Zuversicht geben. Zum Beispiel in der Bibel. 

Karfreitag ist uns als christlicher Feiertag bekannt. Meist verbinden wir damit ein verlängertes freies Wochenende, Stau am Gotthard und Familienfeste. Doch was steckt wirklich hinter Karfreitag? Welche Bedeutung hat dieser Feiertag aus überlieferter christlicher Sicht?

Wie ist Gott? Wie ist Gott wirklich? Wie können wir ihn finden? Diese Frage zu beantworten ist schwer und löst vermutlich Tausende unterschiedlicher Antworten aus. Ein Input. «Ich möchte von Gott getragen sein.» Kennen Sie diesen Wunsch? Konkreter formuliert meinen wir damit: «Ich möchte von Gott getragen sein und es spüren.»

Ostern im Fokus. Ein Mann der vom Tod aufersteht? Das ist ja gar nicht möglich und ist zumindest nicht «bewiesen»! Die Bibel erzählt uns etwas anders. Sie erzählt von einer Ausnahme und fordert eine grosse Portion Glaube und Vertrauen ein. Das Thema Ostern und seine Bedeutung hier im Fokus. 

Irgendwo spüren wir, dass da etwas falsch läuft. Dauerstress im Beruf und in Beziehungen und hartnäckige Lebensfragen – und alles gefühlt rund um die Uhr. Das zehrt an der Substanz! Und Gott? Der verlangt auch. Verlangt noch mehr. Macht der Glaube an ihn nicht frei? Warum erleben wir es manchmal so anders?

Was ist richtig? Woran können wir uns orientieren? Sollen homosexuelle Paare heiraten dürfen? Tipps zur Reflexion von Werten. Ehe von gleichgeschlechtlichen Paaren, Kinderwunsch, Kindeswohl und Samenspende sind die wichtigsten Punkte, welche im Zusammenhang mit der «Ehe für alle» diskutiert werden müssen. Es tauchen erste Flyer in der Post auf und ich erhalte WhatsApp-Nachrichten mit entsprechenden Infolinks von besorgten Menschen. Dieser Artikel soll helfen, dieses Thema bewusst zu reflektieren.

Unsere Natur hat sich massiv verändert und sie ist aus dem Gleichgewicht geraten. Was tun? Klimaziele. Sie sind dringend notwendig. Doch sagt nicht die Bibel, dass diese Welt vergänglich ist und wir allmählich auf die Endzeit zugehen?

Wenn ein Kind geboren wird, kennt es noch keine Werte und Regeln. Es orientiert sich in erster Linie an seinem sozialen Umfeld. Regeln und Werte haben das Ziel, es lebenstüchtig zu machen. Damit es sich in der Gesellschaft gut integrieren und mitgestalten kann. Doch bei allem guten Willen lauern in diesem Punkt auch Gefahren. Nachfolgend einige Impulse zu unseren Gedanken, Gefühlen und Überzeugungen.

Lebenskrisen haben etwas Überraschendes und Überwältigendes. Wie können wir mit ihnen umgehen? Vielleicht haben wir mehr Möglichkeiten als uns bewusst sind.

Missionieren? Nein. Überzeugung leben, ja! Warum wir nicht missionieren müssen. «Gehet hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium» ist ein Zitat von Jesus Christus, das im Zusammenhang mit dem Wachstum von Kirchen oft zitiert wird. Dieser Auftrag kann auf einzelne Menschen einen immensen Druck auslösen. Es ist richtig, die Werte, die uns Christus vermittelt hat, zu verstehen und nach unseren Möglichkeiten umzusetzen. Überzeugung ist spürbar. Wenn sie von innen kommt.

Nichts sehen und doch glauben? Für die meisten von uns ist Gott als Person nicht sichtbar, darum nicht vorstellbar. Daraus schliessen wir: Was wir nicht sehen, existiert nicht. Um etwas zu verstehen, müssen wir Infos haben und es begreifen können. Das geht bei Gott, zumindest heute, nicht. Wie also können wir wissen, ob es ihn wirklich gibt? Ein Denkansatz.

© christliche-werte.ch, 21.6.2018 – überarbeitet am 18.2.2022/ar