Was sagt uns die Weihnachtsgeschichte heute? Über einen unsichtbaren Gott mit sichbaren Auswirkungen. Weihnachten: Das ist Josef und Maria mit dem Kind Jesus Christus im Stall oder in der Herberge. Die Hirten auf dem Feld, die drei Könige aus dem Morgenland, die Volkszählung und König Herodes, der nichts Gutes im Schild führte. Die original Weihnachtsgeschichte aus der Bibel – festgehalten im Lukas Evangelium.

Mit vielen Privilegien geht auch eine grosse Verantwortung einher. Das sagte schon der bekannte Intellektuelle Noam Chomsky. Tagein tagaus geniessen wir Privilegien, die anderen Menschen vorenthalten sind: Wir leben in Frieden, in einer Gesellschaft mit sozialer Grundsicherung, freier Meinungsäusserung und Bildungschancen. Wir haben ganz selbstverständlich genug Wasser und Essen zur Verfügung. In Afrika ist das anders. Darum sind Patenschaften sehr sinnvoll.

Wie ist Gott? Wie ist Gott wirklich? Wie können wir ihn finden? Diese Frage zu beantworten ist schwer und löst vermutlich Tausende unterschiedlicher Antworten aus. Ein Input. «Ich möchte von Gott getragen sein.» Kennen Sie diesen Wunsch? Konkreter formuliert meinen wir damit: «Ich möchte von Gott getragen sein und es spüren.»

«Immer wieder sonntags kommt die Erinnerung», so heisst ein alter Schlager vom ehemaligen deutschen Duo Cindy und Bert. Immer wieder am Sonntag gehen in der Schweiz Tausende von Menschen in ihre Kirche (Landes- oder Freikirche), zum Teil aus langjähriger Tradition, zum Teil aus Überzeugung. Sie wollen hören was Gott aus christlicher Sicht der heutigen Gesellschaft sagen will. Wollen hören, was das Buch der Bücher, die Bibel, für Antworten bereithält. Gottesdienstbesucher wünschen sich von den Predigten Hilfestellungen für Fragen aus dem Alltag oder Fragen zum Sinn des Lebens. Warum Gottesdienste und Predigten eine Chance sind und gleichzeitig gewissen Voraussetzungen erfüllen müssen.

Hinter uns liegt eine bewegte Zeit. Wer hätte gedacht, dass uns Corona derart treffen und fordern würde? Unsere Wir-haben-es-im-Griff-Gesellschaft wurde überrumpelt, wir eingeschlossen. Wie geht es jetzt weiter? Einfach weitermachen wie bis anhin oder eine private oder beruflich Neuorientierung andenken und wagen?

Pfingsten ist ein christliches Fest, das uns wohl gefühlt am weitesten «weg» liegt. Diesen Feiertag habe ich bereits in der Rubrik Christliche Feiertage und in den Blogs «Pfingsten – nie mehr allein sein» und «Pfingsten – unsichtbare Person mit sichtbaren Auswirkungen» umschrieben. In diesem Input führe ich einige Gedanken auf, was Pfingsten für uns heute bedeuten könnte.

Die Auffahrt, in anderen deutschsprachigen Ländern auch als «Himmelfahrt» bekannt, wird 40 Tage nach Ostern gefeiert. Nach seiner Auferstehung lebte Jesus Christus nochmals 40 Tage bei seinen Jüngern und erklärte ihnen, wie Gott sein «Reich» aufbauen werde.

Das Thema Gebet hat mich schon öfter beschäftigt. Beten heisst Reden mit Gott. Ist das etwas Einfaches oder gibt es gewisse Anstandsregeln, die man beachten muss? Geht es doch nicht um weniger als darum, mit dem Schöpfer dieser Welt zu reden. Beten wäre demnach Kommunikation mit dem Chef. Talk auf höchster Ebene.

Irgendwo spüren wir, dass da etwas falsch läuft. Dauerstress im Beruf und in Beziehungen und hartnäckige Lebensfragen – und alles gefühlt rund um die Uhr. Das zehrt an der Substanz! Und Gott? Der verlangt auch. Verlangt noch mehr. Macht der Glaube an ihn nicht frei? Warum erleben wir es manchmal so anders?

Einen Sinn des Lebens finden und warum Sinn-Suche eine Lebensaufgabe ist. Wir Menschen denken und führen viele Selbstgespräche. Laut dem Fachartikel «Lebensqualität und Zufriedenheit – die Lust am Leben» von Coachingplus, führen wir zirka 4‘000 Selbstgespräche pro Tag. Erstaunlich sei laut Fachartikel Autor Urs R. Bärtschi, dass diese Gedanken zu 95 % dieselben Gedanken sind, die wir gestern, vorgestern und am Tag davor bereits gedacht haben. Erlerntes Denken hat mit unserem Lebensstil zu tun. Was unser Denken mit der Suche nach einem Sinn des Lebens tun haben kann.