Wenn es um Gott geht, scheiden sich die Geister. Gibt es ihn überhaupt? Und warum greift er nicht in die Krisenherde dieser Zeit ein? Warum verhindert er nicht all das Leid? Kann es überhaupt einen Gott geben, der so etwas zulässt? Diese Liste könnte beliebig verändert werden und es gäbe sicher noch einige Fragen, die nie oder nur schwer beantwortet werden können.

Die Fachstelle infoSekta hatte in Zusammenarbeit mit der Stiftung Kinderschutz Schweiz im April 2013 eine Studie herausgegeben über das Thema Erziehungsverständnis in evangelikalen Ratgebern und Kursen. Analysiert wurden 21 Ratgeber und Kurse, die in freikirchlichen Kreisen verbreitet sind. Gemäss infoSekta kursieren problematische Ratgeber, die auch körperliche und seelische Gewalt an Kindern beinhalten.

Der christliche Glaube wird auf unterschiedlichste Art und Weise bekannt gemacht, gelebt und kommuniziert. Da gibt es zum einen die traditionelle Evangelisation, ein Event, an dem der christliche Glaube im Zentrum  steht und von den Besuchern, ein konkreter Entscheid sich auf Gott einzulassen, erwartet wird.

Drei Tage nach Karfreitag feiern wir Ostern. Ein Tag, der in seinem Ursprung enorme Bedeutung hat. Um dies zu erklären, greifen wir nochmals auf das Bild zurück, das wir im Text zu Karfreitag angeschaut haben.

Von erschreckenden und traurigen Ereignissen – so genannten Hiobsbotschaften – vernehmen wir täglich in den aktuellen Nachrichten. Immer mehr mit Fotos von Leserreportern, mit Originalton, Videos, immer «näher» und immer brutaler – immer näher dabei. Unsere vernetzte Welt bringt die sinnlose Brutalität des Lebens direkt aufs Handy, PC oder auf den Tisch. Manch einem geht das verständlicherweise sehr zu Herzen. Sich abgrenzen hat nichts mit mangelnder Hilfsbereitschaft zu tun. Oft geschieht das aus reinem Selbstschutz.

Christen wollen ihr Leben bewusst auf Gott ausrichten. Das äussert sich auch beim Beruf. «Ich möchte an der Stelle arbeiten, wo mich Gott haben will.» Diesen Wunsch möchte ich etwas näher betrachten.

Wer ist schon gerne dauerhaft alleine? Kommt dazu, dass der Mensch allgemein als «Herdentier» bezeichnet wird. Was also tun, wenn der Wunsch nach Gemeinsamkeit immer stärker wird? Grundsätzlich finden sich Paare auf die verschiedenste Art und Weise.

Wieso wird es immer schwieriger, Menschen verpflichtend in christliche Gemeinschaften einzubinden? Sind es schlechte Erfahrungen oder der Wunsch nach immer mehr Freiheit? In christlichen Gemeinden und Kirchen kommen die verschiedensten Menschen zusammen, mit unterschiedlichen Vorstellungen und Erwartungen. Die einen freuen sich auf die Beziehungen mit gleich denkenden Menschen oder engagieren sich gerne nebenamtlich. Andere wollen einfach zur Ruhe kommen, der Predigt zuhören und auftanken.

Früh lernen wir, dass Gespräche über den Glauben und die Religion grundsätzlich vermieden werden sollen, vor allem mit Menschen, die man noch nicht gut kennt. Glaubens- und Religionsfragen können polarisieren, dürfen sogar polarisieren. Oftmals sind die unterschiedlichen Glaubensrichtungen respektive Religionszugehörigkeiten jedoch gar nicht das wirkliche Problem, sondern vielmehr die damit verbundene monotheistische und oftmals radikale intolerante Haltung gegenüber anderen Zugehörigkeiten.