Einfach gut unterwegs sein? Mithilfe von christlichen Werten. In diesem Ratgeber Texte, Tipps rund um den christlichen Glauben und Werte.

Wer ist schon gerne dauerhaft alleine? Kommt dazu, dass der Mensch allgemein als «Herdentier» bezeichnet wird. Was also tun, wenn der Wunsch nach Gemeinsamkeit immer stärker wird? Grundsätzlich finden sich Paare auf die verschiedenste Art und Weise.

Früh lernen wir, dass Gespräche über den Glauben und die Religion grundsätzlich vermieden werden sollen, vor allem mit Menschen, die man noch nicht gut kennt. Glaubens- und Religionsfragen können polarisieren, dürfen sogar polarisieren. Oftmals sind die unterschiedlichen Glaubensrichtungen respektive Religionszugehörigkeiten jedoch gar nicht das wirkliche Problem, sondern vielmehr die damit verbundene monotheistische und oftmals radikale intolerante Haltung gegenüber anderen Zugehörigkeiten.

Unser Alltag ist von vielen Ritualen geprägt. Schon Kinder lieben Wiederholungen: sie können sich immer und immer wieder dieselbe Geschichte anhören. Solche Wiederholungen haben für sie eine wichtige Funktion: Sie sind Strukturierungs- und Orientierungshilfen im Alltag. Rituale helfen Kindern, Werte im sozialen Beisammensein besser zu verstehen.

Wie wird man Christ? Diese Frage beschäftig die Christenheit schon länger. Braucht es dazu einen bewussten Entscheid für ein Leben mit Gott? Braucht es eine veränderte Herzenshaltung? Eine Neuorientierung an christlichen Werten? Christ werden – hier im Fokus mit weiterführenden Tipps.  

Braucht es zeitgenössische christliche Musik? Was unterscheidet sie von normalem Mainstream? Christliche Musik fällt durch die Ausrichtung ihrer Interpreten auf. Sie singen in der Regel über ihre Erfahrungen mit Gott oder laden die Zuhörer zu einem Leben mit Gott ein. Die CCM-Szene unter der Lupe.

Nur still dasitzen und abwarten? Der Ausdruck kommt vermutlich daher, dass man sich dazu zurückziehen soll an einen stillen Ort, wo man nicht gestört oder abgelenkt wird und auch gut zuhören kann. Stille Zeit: Damit ist die wertvolle Zeit gemeint, die man ganz alleine mit sich und mit Gott verbringt.

Geschichten über Kinder, die als «billige» Arbeitskräfte missbraucht werden, sind längst keine Seltenheit mehr. Diese schockierenden Meldungen lösen aber auch etwas Gutes aus. Sie bewirken nämlich, dass immer mehr Konsumenten und Konsumentinnen wissen wollen, woher ein Produkt kommt und vor allem, unter welchen Bedingungen es hergestellt wurde. Endverbraucher, welche Produkte boykottieren, die unter menschenverachtenden Arbeitsbedingungen produziert wurden, trifft man deshalb immer häufiger an. Sie haben heute die Möglichkeit so genannte Fair-Trade Produkte zu kaufen. Wie kam es zu diesem beliebten Label?

Fair Trade: Arbeiten zu besseren Bedingungen

Fair Trade: Arbeiten zu besseren Bedingungen

Für menschenwürdige Arbeitsbedingungen

Damit Informationen über Missstände im landwirtschaftöichen Anbau und in der Herstellung von Produkten überhaupt bis an unser Ohr vordringen konnten, brauchte es Menschen, die diese Ungerechtigkeiten aufdeckten und an die Öffentlichkeit trugen. Eduard Douwes Dekker lebte viele Jahre in den ostasiatischen Kolonien der Niederlande. Dekker arbeitete dort als Angestellter für die niederländische Regierung und war mit den kolonialen Gepflogenheiten vertraut. 1860 veröffentlichte er den Roman «Max Havelaar oder die Kaffeeversteigerungen der Niederländischen Handels-Gesellschaft». In diesem teilweise autobiografischen Werk stellte der Autor die herrschenden Missstände an den Pranger.

Mitarbeiter als hohes Gut

Erfreulicherweise finden sich aber auch heute (noch) Arbeitgeber, die sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind. Denen das Wohlergehen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirklich am Herzen liegt. Und die erkannt haben, dass nur glückliche Arbeitnehmer wirklich gute und produktive Mitarbeiter sind. Mitarbeiter, die dem Betrieb dazu verhelfen, weiterzukommen.

Kaffee – erstes zertifiziertes Produkt

Infolge des anhaltenden Kaffeepreiszerfalls verschlechterten sich auch die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kaffeebauern zusehends. Um dem entgegenzuwirken, brachte die Max-Havelaar Stiftung 1992 als erstes zertifiziertes Produkt den Max-Havelaar-Kaffee auf den Markt. Durch einen konstanten Mindestpreis und Fair Trade-Prämien* für die Kleinbauern konnten deren Lebensstandard und Arbeitsbedingungen verbessert werden. Bald darauf folgten weitere Produkte wie Bananen, Blumen, Fruchtsäfte, Baumwolltextilien, verschiedene Honigsorten, Reis, Tee, Zucker, eine Vielzahl von Schokolade-/Kakao-Produkten und noch viele andere. Die Produktepalette wird laufend erweitert.

*Fair Trade-Prämien erhalten die Produzenten, um Projekte zu realisieren, die der Qualitäts- und Produktionsverbesserung dienen. Aber auch zur Förderung von Bildung und Gesundheit.

Solidarität hat ihren Preis

Geht es darum, die Lebens- und Arbeitsbedingungen armer Kleinbauern zu verbessern, greifen Herr und Frau Schweizer auch gerne etwas tiefer in die Geldbörse. Wo allerdings die Schmerzobergrenze für ein Fair Trade-Produkt liegt, lässt sich nicht genau ermitteln, da diese stark abhängig von der Höhe des Haushaltbudgets ist. Tatsache ist, dass im Jahr 2012 die Konsumenten durchschnittlich Fr. 50.— für Max Havelaar-Produkte ausgegeben haben. Und wer sich beim Einkauf für Produkte mit dem Fair Trade Label entscheidet, hilft aktiv mit, die Armut in Ländern wie Lateinamerika, Afrika und Asien zu mildern und zu bekämpfen.

 

 

Christlich geprägte Menschen verstehen in der Regel unter dem Begriff «Predigt» eine Art Gottesdienst-Ansprache. Der Pfarrer oder Prediger steht vor der versammelten Kirchgemeinde und spricht über einen Text aus der Bibel. Predigten sollen für den Besucher Wegweisungen von Gott für das alltägliche Leben vermitteln. Darum soll die Predigt auch einen sehr starken Bezug zum Lebensalltag haben, sollte einfach und nachvollziehbar sein und zu realistischen Zielsetzungen ermutigen.

Frage: Was sind die «Offenen Brüder» genau? Antwort: Eine geschlossene Gesellschaft… Humor darf sein, doch die Frage, wer hinter welcher kirchlichen Gemeinschaft steht, kann oft von «Nicht-Kirchengängern» nicht beantwortet werden, weil sie sehr komplex ist und jede Kirche noch ihre eigene «Theologie» vertritt.

Was bedeutet das Wort Gerechtigkeit genau und warum wird sie manchmal im zwischenmenschlichen Bereich zu wenig angewendet?