Was ist ein Christ und wie wird man Christ? Diese Frage wird von vielen Klischees und Kriterien begleitet. Was geschieht, wenn man Christ wird?

Vor mir liegt eine Thompson Studien-Bibel. Sie ist zerfleddert und fällt langsam, aber sicher auseinander. Ich habe sie von jemandem geschenkt bekommen, der sie sehr intensiv gelesen hat. «Jeden Tag ein Kapitel» hat mir der vorgängige Besitzer stolz erklärt. Ich finde Zettel mit notierten Bibelsprüchen darin.

Es war das Jahr 2005, als der kanadische Autor William Paul Young «The Shack – Ein Wochende mit Gott» – als Weihnachtsgeschenk für seine sechs, zum Teil schon erwachsenen, Kinder schrieb. Es ging ihm in dem Roman darum, warum Gott im Leben von Menschen unermessliches Leid «zulassen» kann.

«An Gott glauben» oder «auf Gott vertrauen» sind Aussprüche, die auch dann und wann im normalen Sprachgebrauch vorkommen. Glauben und vertrauen sind Dinge, die man nicht kaufen und die man auch nicht sehen kann. Glauben und vertrauen haben mit loslassen zu tun. Doch an wen?

Viele Menschen hören das erste Mal von Jesus Christus, wenn es um Weihnachten geht. Das Christkind, wie man Jesus als Baby oft nennt, kam als Kind von Gott an Weihnachten auf die Welt. Soweit so gut. Und dann?

Warum gibt es so zahlreiche Bibelübersetzungen? Ist das wirklich nötig? Jede Übersetzung setzt Schwerpunkte. Ziel der «Hoffnung für alle» ist zum Beispiel eine möglichst verständliche Bibelübersetzung, die für jedermann gut lesbar ist.

Da war doch etwas. Vor ein paar Tausend Jahren. Lange her. Ja! Trotzdem. Der Herr der Ringe ist ja auch nicht aus unserer Zeit. Geschweige denn aus unserer Kultur. Trotzdem sprechen wir immer mal wieder darüber. Haben die Kinosäle gefüllt und waren fasziniert von diesen verschiedenen Welten.

Der bekannte Schriftsteller Mark Twain hatte auf die Frage, ob er in der Bibel lese, einmal geantwortet: «Die meisten Menschen haben Schwierigkeiten mit den Bibelstellen, die sie nicht verstehen. Ich für meinen Teil muss zugeben, dass mich gerade diejenigen Bibelstellen beunruhigen, die ich verstehe.»

Warum sollte man die Bibel lesen? Sie wird ganz unterschiedlich benannt: Zum Beispiel das «Buch des Lebens», das «Wort Gottes», ein «von Menschen geschriebenes …» und / oder «von Gott inspiriertes Buch» und vieles andere.

Was ist eine Kurzbibelschule? Einfach gesagt ist es eine Ausbildung, um die Bibel besser kennen zu lernen und eine gewisse Zeit in den Bereich der christlichen Spiritualität zu investieren. Christliche Spiritualität bedeutet, sich mit unvergänglichen Dimensionen zu befassen.