Vielleicht beten wir ab und zu für schönes Wetter. Da hat man einen Anlass geplant und ist fürs Gelingen auf ein bisschen gutes Wetter angewiesen. Deshalb die hoffnungsvolle Bitte an Gott. Er ist Herr über Himmel und Erde und es ist ihm ein Leichtes, zu helfen. Er ist der Schöpfer und kann in den Lauf der Natur eingreifen. Vielleicht geht es dabei, je nach Anlass, auch noch um seine Sache.

Es ist Januar 2016. Ein Jahr ist vergangen und ein weiteres Mal ziehen viele Menschen ein Fazit aus dem vorherigen Jahr. Rückblick. Zeitepochen sprechen zu uns. Signalisieren: «Hey, du wirst älter.» War es das? Liegt nicht mehr drin? Wer möchte dem Leben nicht mehr Inhalt geben? Inhalt ist das, was ganz am Schluss zählt.

Jetzt schon über die Weihnachtsgeschichte schreiben? Aber hallo …? Weihnachten ist ja erst in zwei Monaten. Warum also schon jetzt darauf hinweisen? In der Suchmaschine Google zum Beispiel, ist das ganze Jahr Weihnachten. Dort wird nähmlich viel im Vorfeld zum Thema gesucht, damit man das Fest vorbereiten kann.

Kürzlich hatte ich ein Gespräch mit einem jungen Mann. Er erzählte mir von Missionaren, die vor Jahren in ferne Länder auswanderten, um dort zu missionieren. Inzwischen seien sie der Meinung, dass Europa selbst zu einem führenden Missionsthema werde.

Wer ist Gott? Was denkt er und wie handelt er? Zum Beispiel, wenn Menschen sich bekriegen oder Mobbing betreiben? Sich anderswie asozial verhalten? Gott als stiller Zuschauer? Als Dulder? Wegseher? Was geht ab, wenn wir ihn bitten bei uns zu sein? Wenn wir ihn einladen zu uns in den Gottesdienst? Obwohl er uns die Zusage gemacht hat, er sei immer bei uns, «bis ans Ende der Welt». Liegt es an uns oder an Gott, wie nahe er uns ist?

Immer wieder fallen mir Studien und Presseartikel auf, die vom Kirchenmitgliederschwund schreiben. Weniger Mitglieder werden mit weniger Interesse am christlichen Glauben gleichgesetzt. Das leuchtet grundsätzlich ein. Das will auch eine Studie belegen, die sich auf Amerika, das christliche Land schlechthin, bezieht.

Kennen Sie Menschen, die genau wissen, wie Gott ist? «Das sieht Gott gar nicht gern!», «Warte auf den konkreten Auftrag von Gott» oder «Gott wird dir deinen zukünftigen Ehepartner zeigen». Solche und ähnliche Sätze werden beispielsweise verwendet. Woher wissen diese Menschen das? 

Lohnt sich die Suche nach dem Sinn des Lebens? Der christliche Glaube ist für viele Menschen seit Jahrtausenden ein wichtiger Halt. Begegnungen mit Christus verändern. Nach und nach. Hat denn das Suchen nach dem bewussten Entscheid für Christus ein Ende? Oder ist es vielmehr ein Dauerauftrag mit neuer Sichtweise?

Warum gibt es so viele religiöse Gemeinschaften? Wer sind sie? Wie kann man sie einordnen? Was können religiöse Gemeinschaften tun, damit sie von andersdenkenden Menschen wahrgenommen werden? Fragen, die insbesondere bei schrecklichen Ereignissen mit religiös motivierten Hintergründen auftauchen. Immer wieder.

Wir leben in einer multikulturellen Welt. Während in der Werbebranche früher von ein paar wenigen Zielgruppen ausgegangen werden konnte, ist es heute ein Mehrfaches. Datensammlungen erlauben uns eine genauere Differenzierung und somit eine genauere Ansprache der einzelnen und komplexen Zielgruppen. Die weltweite Vernetzung und die damit verbundenen Möglichkeiten zur weltweiten Kommunikation (zum Beispiel via Facebook) zeigen die Vielfalt von Meinungen in einem umfangreichen Masse auf.