Die Bedeutung von Ostern

Auf der Suche nach … Ostern

Was bedeutet Ostern? Welche Bedeutung hat sie in der heutigen Zeit? Warum gibt es Ostern und welchen Hintergrund hat dieser christliche Feiertag? Was berichtet die Bibel? Welchen Nutzen haben wir und wie können wir das Geschehene von damals heute einordnen? Ostern neu entdecken. Über Bedeutung und Hintergrund dieses christlichen Feiertages.

Die Themen im Überblick:

Ostern – Auferstehung von Jesus Christus

Ostern - Auferstehung von Jesus Christus

Die Bedeutung von Ostern: Das Grab ist leer. Ist Jesus Christus auferstanden? Wahrheit oder Wunschdenken?

Ostern: Vom Aber zum Glauben

Ostern: Jesus Christus ist von den Toten auferstanden, so lehrt es uns der historische Bericht aus der Bibel. Das ist … einzigartig und löst, wie soll es anders sein, den Wunsch aus, auch auferstehen zu können.

Nur ist dieses biblische Ereignis eben bisher das einzige in seiner Art. Das macht mich und vermutlich auch Sie, stutzig.

Na ja, die damalige Kultur war eben auch eine des Aberglaubens. Ein Zugriff auf das Wissen, auch auf Wissenschaftliches, wie wir heute haben, war den damaligen Menschen nicht möglich. Dass es sich vermutlich um ein Gerücht handelt liegt also nahe, muss ja so sein, oder?

Wir wissen es nicht! Punkt. Tatsache ist, dass sich der christliche Glaube bis heute gehalten hat. Tatsache ist, dass dieser Glaube gewinnbringend gelebt werden kann und Menschen zum Guten verändern kann. Und ja, auch das Gegenteil ist der Fall. In meinen Augen immer dann, wenn Glaube als Macht-Instrument eingesetzt wird. Nicht gut!

Das soll uns nicht davon abhalten, Ostern als eine Einladung zum Glauben an ein Leben nach dem Tod verstehen.

Das ist christliche Perspektive. Eine andere Welt, ein anderes Erleben und eine andere Sichtweise. Es ist unserer heute modernen Gesellschaft irgendwie fern. Mit den nachfolgenden Gedanken und Impulsen versuche ich die Bedeutung und Hintergrund von Ostern Ihnen und wohl auch mir näher zu bringen.

Auf Karfreitag folgt Ostern – auf Entmutigung folgen Perspektiven

Die Bibel berichtet uns:

Vor Ostern kommt Karfreitag (auch «stiller» oder «hoher Freitag» genannt), das ist der Tag, an dem Jesus Christus gekreuzigt wurde. Drei Tage später geht Maria Magdalena zum Grab. Der Stein, der die Grabhöhle verschlossen hat, ist weggerollt und der Leichnam von Christus verschwunden. Im Grab erscheinen Maria zwei Engel und fragen sie «Was weinst du?» Maria erklärt ihnen «Sie haben meinen Herrn weggenommen und ich weiss nicht, wo sie ihn hingelegt haben.»

Als sie das gesagt hat, sieht sie einen Mann und meint es sei der Gärtner. Dieser spricht zu ihr: «Maria!» Da dreht sie sich um und spricht zu ihm auf Hebräisch: «Rabbuni!», das heisst: Meister! So wird die erste Begegnung zwischen Maria Magdalena und dem auferstandenen Jesus Christus im biblischen Bericht beschrieben.

Von Karfreitag zu Ostern. Von Entmutigung zu Perspektiven.

Die Bibel verstehen und eine neue Welt entdecken

Von Karfreitag zu Ostern. Von Entmutigung zu Perspektiven.

Ist Jesus wirklich von den Toten auferstanden?

Eine berechtigte Frage! Sie darf und soll gestellt werden. Wer an die Auferstehung glauben will, darf sich mit kritischen Fragen auseinandersetzen. Schliesslich ist dieses Ereignis einmalig in der Weltgeschichte. Ob Jesus wirklich gelebt hat, darüber ist man sich je nach Prägung und Hintergrund nicht einig. Einen kleinen Einblick dazu bietet der Artikel die «Ausserchristlichen Notizen zu Jesus von Nazareth» auf Wikipedia.

Diese Einschätzung im Artikel ist spannend und ermöglicht einen guten Einblick zu den Fragen und Kritiken von Pro und Kontra.

Der bekannte Kirchenvater Augustinus hatte es treffend formuliert: «Wo das Wissen aufhört, fängt der Glaube an.»

Ostern – Auferstehung: Zeuge sein

Ostern - Auferstehung: Zeuge sein

Zeugen (nicht Anwalt) sein …

«Ihr werdet meine Zeugen sein»

Was bedeutet es «an Gott zu Glauben?»

In der Apostelgeschichte Kapitel 1, Vers 8 steht: «Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.» Seit Beginn der Menschheit hat es Zeugen gegeben, die von ihren Gotteserlebnissen berichtet haben.

Da sind zum Beispiel die Stammesväter Abraham, Isaak und Jakob, da ist Saulus, der zum Paulus wurde, Petrus, Andreas – alles Zeugen aus den biblischen Berichten. Da sind auch Menschen in der heutigen Zeit, die erzählen, wie der christliche Glaube sie durchträgt.

Christlicher Glaube ist alltags- und praxisorientiert und ist schon vielen Menschen zum Halt geworden.

  • Einige erzählen, wie sie frei von Drogen wurden,
  • andere sind mit dem Helikopter trotz Flugangst über die Sahara geflogen, um Menschen in Not Nahrung zu bringen.
  • Andere wiederum haben sich aufgrund des Glaubens das erste Mal kritisch hinterfragt und konnten so ihre Ehe retten.

Man kann Gott nicht beweisen, man begreift ihn letztendlich nie, doch widerlegen kann man ihn auch nicht.

Was können wir von Ostern für heute lernen?

An Gott glauben bedeutet nicht religiöses Ghetto.

Es ist ein Eingeständnis, dass es mehr gibt, als wir mit unserem Verstand erfassen können.

Glauben ist wie eine Auferstehung in eine neue, bisher nicht gekannte Dimension. Neues Leben, von Gott geprägt. Siehe dazu auch den Input «Wie man Christ wird und was dann geschieht».

Jesus Christus hat Auferstehung vorgelebt. Als Gott kann er sogar den Tod überwinden, was uns wohl ohne seine Hilfe nicht gelingt. Doch Auferstehung kennen wir auch von unserem Alltag. Vielleicht ist uns der Begriff Resilienz näher. Es geht darum Niederlagen zu akzeptieren und reflektieren. Aufzustehen aus Erlebten zu lernen (Kompetenzerweiterung).

Ostern mag uns als längst vergangenes und schon fast vergessenes Ereignis erscheinen. Was nicht bedeutet, dass sie uns auch heute noch viel zu sagen hat …

© Christliche-Werte.ch – überarbeitet am 27.3.2025, Andreas Räber

Autor

Andreas Räber ist Enneagramm-Coach/ Trainer und GPI®-Coach und fundierter Querdenker. Er fördert neue Denk- und Sichtweisen, zum einen als Autor zahlreicher Blogs, Fachartikel und Kurzgeschichten rund um Beruf, Glauben und Leben. Zum anderen begleitet er seit über 15 Jahren Menschen bei Themen wie Standortbestimmung, berufliche Neuorientierung, berufliche Selbstständigkeit, Persönlichkeitsentwicklung etc.

Er ist Inhaber der Webseiten christliche-werte.ch, christliche-lebensberatung.ch, ausbildung-tipps.ch, berufliche-neuorientierung.ch und christliche-feiertage.ch und Autor des wöchentlichen Impuls-Newsletters «Anstubser».

Andreas Räber ist zudem seit über 24 Jahren im Bereich Internet und Online-Marketing tätig.

Enneagramm-Coach/Trainer, GPI®-Coach, Andreas Räber, Pfäffikon ZH

Mehr über Ostern und seine Bedeutung erfahren

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