Das Vater unser Gebet
«Da hilft nur noch beten!» ist einer der bekanntesten Aussagen, die wir immer wieder hören, wenn es rund um das Thema beten geht. Beten sehen wir oft als Nothilfe. Wenn nichts mehr anderes geht. Dann suchen wir nach übernatürlichen Kräften. Doch beten ist in erster Linie eine Beziehungsfrage. Ein Austausch mit Gott. Und irgendwie auch ein reflektieren von uns selbst. Ein kleiner Einblick.
Die Themen im Überblick:
Beten fördert andere Sichtweisen und eine konstruktive Beziehung zu sich selbst, zu Gott und zu unseren Mitmenschen.
Beten, was ist das?
«… ausgegangen, um zu beten auf dem Felde»
Beten, was ist das eigentlich genau? Schlägt man in der Bibel nach, wird dieser Begriff sehr oft gebraucht. Schon im ersten der Mose Bücher im Alten Testament wird von Beten gesprochen. «Und er war ausgegangen, um zu beten auf dem Felde gegen Abend, und hob seine Augen auf und sah, dass Kamele daherkamen.» 1 Mo 24,63.
Beten ist ein …
Wer betet, glaubt und hofft, dass Gott das Gebet erhört und im Sinne der Betenden handelt.
Beten fördert andere Sichtweisen und eine konstruktive Beziehung zu sich selbst, zu Gott und zu unseren Mitmenschen.
Besonders in Notsituationen wenden wir uns an Gott und hoffen auf seine überirdische Hilfe.
Das bekannteste Gebet ist das «Vater unser Gebet»
Christus weist in Matthäus 6, ab Vers 9 darauf hin, dass Gebet etwas sehr Persönliches ist, das im stillen Kämmerlein passiert.
«Wenn du beten willst, gehe in dein Zimmer, schliesse die Türe hinter dir zu und bete zu deinem Vater (Gott). Und dein Vater, der selbst deine geheimsten Gedanken kennt, wird dich erhören.» (V 6).
Es geht dabei nicht um grosse Worte, es geht um eine innere Einstellung, ein «sich an seinen Schöpfer wenden», der Gutes im Sinne hat.
«Euer Vater, der selbst deine geheimsten Gedanken kennt, wird dich erhören.»
Das «Vater unser Gebet»
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.
Quelle: Wikipedia
Wie soll ich beten? Das «Vater-Unser-Gebet» als Vorbild.
Gebete werden nicht immer erhört
Viele Menschen beten – und trotzdem werden nicht alle Gebete erhört. Viele Kinder bitten bei ihren Eltern, ja liegen ihnen je nach Wunsch gar «in den Ohren». Doch die Eltern wissen, nicht alles ist gut für ihre Kinder. Darum werden auch nicht alle Bitten erfüllt.
Kinder können oft nicht verstehen, warum ihre Wünsche nicht erfüllt werden. Verständnisvolle Eltern nehmen sich die Zeit diese Fragen zu beantworten, auch wenn Kinder nicht alles verstehen können und verstehen müssen. Das ist auch bei Gott und beim Beten so.
Im Vordergrund steht immer die Beziehung zwischen Gott und Mensch.
© christliche-werte.ch, aktualisiert am 3.9.2026/Andreas Räber
Autor und redaktionelle Leitung christliche-werte.ch
Andreas Räber ist Enneagramm-Coach/Trainer, GPI®-Coach und fundierter Querdenker. Er fördert neue Denk- und Sichtweisen zum einen als Autor von zahlreichen Blogs, Fachartikeln und Kurzgeschichten rund um christliche Feiertage, Beruf, Glauben, Werte und Leben. Zum andern begleitet er seit 2009 Menschen zu Themen wie berufliche Neuorientierung, Standortbestimmung, berufliche Selbstständigkeit wagen, Persönlichkeitsentwicklung etc.
Er ist Mitglied der reformierten Landeskirche und Inhaber der christlichen Webseiten christliche-werte.ch, christliche-lebensberatung.ch und christliche-feiertage.ch und Initiant und Autor der wöchentlichen Impulse Newsletters «Anstubser». Andreas Räber ist zudem seit 2002 im Bereich Internet und Online-Marketing tätig. Mehr über Andreas Räber erfahren.
Enneagramm-Coach/Trainer, GPI®-Coach, Andreas Räber, Pfäffikon ZH













